Suchtgefahr beim Devisenhandel
Die Suchtgefahr beim Devisenhandel ist nicht zu unterschätzen. Da die Möglichkeit, hohe Gewinne aber auch hohe Verluste zu machen ähnlich wie bei jedem Spiel gegeben ist, verfällt man schnell in eine Sucht, ständig auf der Jagd nach dem großen Gewinn zu sein. Menschen, die über ein hohes Suchtpotential verfügen, sollten lieber davon Abstand nehmen, Ihr Geld in Devisen zu investieren, da wie bei jeder Sucht schnell der Überblick über das Ausmaß der getätigten Transaktionen verloren werden kann. Schlimmstenfalls artet das Ganze dahingehend aus, dass man Haus und Hof “verspielt”, da man sich einfach nur verspekuliert und mit hohen Einsätzen risikoreich handelt.
Wer auf steigende Kurse wettet, sollte sich immer darüber bewusst sein, dass es hierbei nicht um ein kostenloses Spiel handelt. Beim Forex Trading geht es um bares Geld und das Risiko hoher Verluste überschattet jeden Trade.
Bevor man sich in den Handel mit Devisen stürzt sollte man sich darüber klar werden, dass man neben der Gewinnerseite auch schnell auf der Verliererseite steht. Wer die Risiken im Detail kennt, ist klar im Vorteil gegenüber Neulingen im Forex Trading Bereich, die sich unbedarft und naiv an die Sache heran wagen. Schliesslich ist das Ziel beim FX Handel nicht, gleich am Anfang das gesamte eigene Kapital zu verlieren, sondern langsam aber stetig Kapital zu akkumulieren.
Im Devisenmarkt gibt es unzählige Möglichkeiten, gravierende Fehler zu machen. Gefährlich hierbei ist, dass bei Fehlern das eingesetzte Kapital unwiederbringlich weg ist.
Für jeden Forex Anfänger macht es Sinn, zunächst ein Übungskonto zu eröffnen, um sich zunächst mit Spielgeld langsam an die Sache heran zu tasten. Wenig sinnvoll ist es, gleich von Anfang an mit eigenem Kapital zu traden, ohne die Regeln, Techniken und Metriken des FX Tradings genau zu kennen.
Die meisten großen Forex Broker im Web bieten für FX Einsteiger spezielle Testaccounts an, über die mit einem festgelegten, virtuellen Kapitalkontingent spekuliert werden kann. In der Regel reicht das vollkommen aus, um sich die Basics im Online-Devisenhandel anzueignen. Erst dann, wenn man über genug Erfahrung und Sicherheit im Handel mit Devisen verfügt, sollte man damit anfangen, mit eigenem Geld zu spekulieren.
Das Glück, direkt am Anfang schnell viel Geld zu verdienen, bleibt nur den wenigsten vorbehalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass man zu Anfang mit kleinen Erträgen und Verlusten rechnen muss, ist weitaus höher. Genau daher sollte man sich am Anfang auf Trades mit kleineren Beträgen konzentrieren, um das Risiko eines Totalverlustes möglichst gering zu halten.
Auf gar keinen Fall sollten Anfänger Ihr zur Verfügung stehendes, entbehrliches Kapital durch z..B. Kredite aufstocken, um weiter traden zu können. Generell gilt, dass man maximal für alle FX Trades nur so viel Geld einsetzen sollte, wie man sorglos verkraften kann – ohne, dass man dadurch in finanzielle Bedrängnis kommt. Verfügt man als Anfänger über eigenes, hohes Kapital, kann zu Beginn auch mit größeren Beträgen gehandelt werden – das aber nur in einem Rahmen, der im Falle eines Verlustes finanziell problemlos zu verkraften ist.
Beim Forex Trading spielen unzählige Faktoren eine Rolle. Die Schwankungen im Devisenmarkt werden durch eine Vielzahl an Faktoren hervorgerufen. Eine alleinige Kenntnis der Forex Instrumente und Grundregeln reicht nicht aus, um von Anfang an erfolgreich zu sein. Als erfolgreicher FX Trader muss man über die wirtschaftliche, innen- und aussenpolitische Situation der Länder bestens informiert sein um qualifiziert vorhersehen zu können, wie sich die eigenen Währungspaare entwickeln. Man muss sich stetig über Neuentwicklungen und Änderungen informieren, um weitestgehend sicher einschätzen zu können, inwiefern der aktuelle Trade einen Gewinn oder einen Verlust mit sich bringt.
Neben wirtschaftlichen und politischen Faktoren spielt natürlich auch die Tatsache, dass der Forex Markt in den vergangenen Jahren immens gewachsen ist. Durch die zahlreichen, verfügbaren Online-Angebote und die Aussicht, mit verhältnismäßig wenig Aufwand viel Geld zu verdienen, ist die Anzahl der am FX Markt beteiligten Trader stark gestiegen – und damit auch das Risiko von Verlusten. Je mehr Devisenhändler am Währungsmarkt teilnehmen, desto komplexer ist das Marktgeschehen zu durchschauen. Während Kurschwankungen zur Zeit des Offline-Parketthandels eher seltener waren, sind heutzutage Schwankungen der Währungskurse viel häufiger.
Gehen Sie also mit einer gesunden Vorsicht und ausreichend Erfahrung durch Testaccounts und ein ausgiebiges Studium aller Informationen zum Thema an die Sache heran, damit Forex Trading für Sie nicht schnell zum großen Verlustgeschäft wird.
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