Forex Trading – ein weltweiter Devisen-Marktplatz

Mit einem Jahresvolumen von über 10 Billionen US-Dollar lässt Forex Trading die New Yorker Börse vergleichsweise klein aussehen. Das riesige Devisenhandelsvolumen macht Forex zu einem attraktiven Hebel, um in kurzer Zeit schnell viel Kapital zu akkumulieren – vorausgesetzt, man versteht, wie Forex Trading funktioniert und kennt alle relevanten Kenngrößen und Metriken des Devisenhandels.

Wofür steht der Begriff “Forex”?

Das Akronym “Forex” steht für “Foreign Exchange”, den englischen Begriff für Devisen. Beim Forex Trading werden paarweise Währungen getauscht mit dem Ziel, aus Kursgewinnen eine Steigerung des angelegten Kapitals zu erreichen. Dabei wird z.B. das am häufigsten gehandelte Währungspaar EUR/USD getauscht, um aus Kursgewinnen des Euro gegenüber dem US-Dollar zu profitieren. Das Währungspaar EUR/USD macht knapp 30% der weltweit gehandelten Währungspaare aus.  Am zweithäufigsten kommt mit 17% des weltweiten Devisenhandelsvolumens das Währungspaar USD/JPY zum Einsatz. Hierbei wird der US-Dollar gegen den japanischen Yen gehandelt. In der Häufigkeit der Verwendung bei Transaktionen im Forex Trading wird die Kombination GBP/USD mit knapp 15% am dritthäufigsten bei Transaktionen genutzt.

Gegenüber allen anderen global verfügbaren Währungen hat der US-Dollar mit knapp 60% den größten Anteil als Bestandteil von Währungspaaren bei Devisen-Transaktionen auf dem Forex Markt.

Beim Forex Trading finden Transaktionen in der Regel auf sogenannten Termin- oder Kassamärkten statt. Über Händlernetze werden Devisen-Transaktionen ohne geographische Festlegung global abgewickelt, so dass Handelspartner gültige Kurse definieren können, ohne sich an zentralen Strukturen zu orientieren. Dabei haben Banken den größten Handelsanteil im Forex Trading – nicht zuletzt daraus resultierend, im Extremfall zur Marktstabilisierung intervenieren zu können. Neben Banken bilden Konzerne, Forex Broker und private Forex Trader den restlichen Teil der am Devisenhandel beteiligten Spekulanten.

Was macht ein Forex Broker?

Ein Forex Broker wickelt im Auftrag seiner Kunden Devisenhandel-Transaktionen ab und stellt zudem sicher, dass die eigenen Kunden über die aktuellen relevanten Entwicklungen und Trends auf dem Forex Parkett informiert sind. Zudem stellen Forex Broker Informationen über Trends im Devisenhandel zur Verfügung und sprechen Empfehlungen aus. Zum Kundenportfolio eines Forex Brokers zählen sowohl Privatkunden als auch Unternehmen. Der Handel mit Devisen wurde früher über Forex Broker offline an Werktagen von Mo. bis Fr. betrieben. Seit einigen Jahren erfolgt der Forex Handel durch die fortschreitende Globalisierung und den Siegeszug des Internets als Transaktions- und Informationsplattform rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche über Online Forex Broker.

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